MT 25 – die kompakte Profi-Mühle für kleine Betriebe

Ausgezeichnet: BIOFACH Best New Product Award 2026 – Kategorie Technik & Ausstattung

Jetzt ist sie endlich da, die kleine Treffler-Mühle MT 25 mit einer Mahlleistung von 20 bis 25 kg pro Stunde. Die Mühle schließt vor allem eine der Lücken in der Infrastruktur zwischen Erzeugung und Hoftechnik und der letzten Stufe der Lebensmittelherstellung. Sie macht regionale, bäuerliche und handwerkliche Wertschöpfung nach dem aktuellen Stand der Technik effizient.

Passende Größe für Höfe, Bäckereien, Nudelmanufakturen, andere Lebensmittelherstellende und Solawis

  • Mit rund 25 kg/h ist die MT 25 explizit für kleine und mittlere Betriebe und Strukturen konzipiert: Hofverarbeiter, Solawi, kleine Erzeugergemeinschaften oder Bäckereien können damit täglich genau die Mengen mahlen, die sie brauchen – ohne in Technik im Industriemaßstab investieren zu müssen. 

Technisch professionell, wirtschaftlich im kleinen Maßstab

  • Die Mühle arbeitet vollgekapselt, staubarm und energieeffizient, mit Unterdruckabsaugung und Siebwechsel – also mit Technologien, die sonst großen Gewerbemühlen vorbehalten sind.

  • Gleichzeitig ist die MT 25 kompakt und benötigt wenig Platz.

Qualität: Echtes Vollkornmehl aus der Region

  • Bei niedriger Mahltemperatur können aus dem ganzen Korn alle Stufen von Mehl – vom sehr feinen Vollkornmehl bis zum einfach oder doppelt griffigen Mehl – erzeugt werden.

  • Mit der MT 25 lässt sich, egal ob aus 5 kg oder 500 kg Getreide oder Leguminosen (z.B. Erbsen), eine hundertprozentige Mehlausbeute erzeugen – also ohne Schwund

Das „Reifemahlverfahren“ 

  • Eine Behandlung der Mehle (etwa aus Weizen oder Dinkel), erzeugt mit dem Mühlomat, ist nicht notwendig. Das bedeutet, auf den meist üblichen Zusatz von Vitamin C (Ascorbinsäure, E 300) als Verarbeitungshilfsstoff, mit dem eine „künstliche Mehlreifung“ erzielt wird oder auf die sonst aufwändige, aber notwendige Mehlreifung durch Lagerung kann verzichtet werden.

  • Die MT 25 arbeitet wie ihre größeren Geschwister mit Unterdruck und pneumatischer Förderung: Das Mehl wird mit Luftstrom durch das System gezogen. So kommt das Mehl sofort mit viel Sauerstoff in Kontakt. Sauerstoff fördert oxidative Prozesse, die im Mehl die Redoxlage verschieben (Oxidation reduzierender SH‑Gruppen, Bildung zusätzlicher Disulfidbrücken im Gluten).

  • Das Fazit: Beim Treffler‑Reifemahlverfahren wird das Korn so fein, gleichmäßig und unter starkem Sauerstoffeinfluss vermahlen, dass viele der Prozesse, die sonst über Wochen im Mehlsilo oder mittels Mehlbehandlung stattfinden, praktisch schon während und direkt nach dem Mahlen angestoßen werden. Das Mehl verhält sich in der Backstube daher eher wie „gereiftes“ Mehl, obwohl es frisch ist. Der Effekt dieser Mehlreifung:

    - bessere Wasseraufnahme
    - stabileres Klebergerüst, stabilere Teige
    - verbessertes Volumen
    - die Nährstoffe und Aromen eines frischen Vollkorns erhalten bleiben.

Hebel für regionale Wertschöpfungsketten

Die kleine, professionelle Mühle macht es möglich, vom Getreide zum fertigen Brot mehr Wert auf dem Hof, im Dorf und der Region zu halten. Höfe können direkt mit Lebensmittelherstellenden der Region kooperieren und eine eigene, nachvollziehbare Wertschöpfungskette aufbauen – statt ihre Erzeugnisse (Getreide und Leguminosen) anonym in die industrielle Sammelstruktur zu geben. 

Kurz: Die 25‑kg‑Treffler-Mühle ist nicht einfach „eine weitere Mühle“, sondern ein Beispiel für Mittlere Technologie im besten Sinn: Groß genug für professionelle Qualität und kontinuierlichen Betrieb, klein genug für bäuerliche, handwerkliche und regionale Strukturen – und damit ein praktischer Baustein für resiliente, regionale Getreide-Wertschöpfungsketten. 

Dem Wunsch der VerbraucherInnen nach kurzen Wertschöpfungsketten, nach Verlässlichkeit und einem hohen Maß an Transparenz kann entsprochen werden. 

Schwerpunkte und Alleinstellungsmerkmale landwirtschaftlicher Betriebe, wie der Anbau von Getreide und Leguminosen im Gemenge, von regionalen Erhaltungssorten, speziellen Sorten/Mischungen oder auch heterogenen Populationen können bis zum Brotregal weitergetragen und kommuniziert werden. Denn, direkt vor Ort auf dem Hof oder in der Bäckerei können die Rohstoffe zu sortenreinen, hochwertigen Mehlen verarbeitet werden – ohne Qualitätsverlust durch lange Lagerung ohne lange Transporte zur Großmühlen. Nicht zuletzt ermöglicht das „Reifemahlverfahren“ eine hohe Flexibilität im Produktionsprozess.  

Auf geht‘s – Glück zu!